Traditionelle Chinesische Medizin kurz TCM kann auf eine 2000 Jahre alte Tradition zurückblicken.

Sie beinhaltet:

  • Therapie mit Akupunktur-Nadeln oder Dauernadel-pflaster
  • Wärmebehandlung mittels Moxibution
  • Schröpfen
  • Atemübungen und Bewegungsübungen wie Qi gong
  • Chinesische Arzneimitteltherapie

Die Sicht auf Yin und Yang in der chinesischen Medizin und ihre Bedeutung:

In jedem von uns stecken verschiedenste gegensätzliche Energien:

  • Aktivität und Ruhe
  • Wut und Empathie
  • Trauer und Freude
  • Schlaf und Wachzustand
  • Kälte und Wärme
  • Feuchtigkeit und Trockenheit

Yin und Yang beschreibt diese Gegensätze als eine Einheit.

  • Ohne Licht kein Schatten
  • Ohne Nacht kein Tag
  • Ohne Energie keine Materie
  • Ohne Erholung keine Kraft.

Beide Pole kontrollieren sich gegenseitig, erzeugen sich immer wieder neu und unterliegen einem ständigen Wechsel. Der Prozess des Wandels ist allgegenwärtig und vollzieht sich fließend und dynamisch. Sind die Kräfte ausgeglichen und in einem dynamischen Wechsel, erzeugen sie ein gesundes Ganzes. Stagniert der Fluss dieser Kräfte oder überwiegt ein Teil, kommt es zur Erkrankung.

Mangel oder Fülle zeigen sich in verschiedenen Symptomen. So nimmt die/der Therapeutin den Menschen im Ganzen wahr und stellt nach eingehender Untersuchung und Befundung aller Beschwerden und klinische Zeichen eine Diagnose.

Die verschiedenen Therapiemöglichkeiten können an jedes Alter und Erkrankung angepasst werden.

Die chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Medizin, die jedoch nicht als Ersatz für die Schulmedizin zu sehen ist.

Die TCM ermöglicht einen Blick auf das große Ganze. Sie kann mit dem Blick auf den Menschen in der Schulmedizin nicht verglichen werden. Auch kann sie als Ergänzung zu den Behandlungen beim Arzt unterstützend wirken.

So beflügeln und ergänzen beide Formen sich und konkurrieren nicht miteinander.